Literaturwissenschaft

Monographien und Herausgeberschaften


Indiskrete Fiktionen. Theorie und Praxis des Schlüsselromans 1960–2015, Göttingen 2018. [academia]

Ausgezeichnet mit dem Gerhart-Baumann-Preis

Rezensionen:  Diegesis (8.1/2019) Weimarer Beiträge (1/2019) literaturkritik.at (18.01.2019) Germanistik (59.3-4/2018) Fixpoetry (14.11.2018) JLTonline (19.08.2018) FAZ (21.07.2018) Tagesspiegel (17.07.2018) Gespräch im ORF: Exlibris (15.04.2018) 

Literature as Thought Experiment? Perspectives from Philosophy and Literary Studies, Paderborn 2019 (mit Falk Bornmüller und Mathis Lessau).

Rezensionen:JLTonline (20.11.2019)

Geschichte der Fiktionalität. Diachrone Perspektiven auf ein kulturelles Konzept, Würzburg 2018 (mit Frauke Janzen, Patrick Galke und Marc Wurich) .

Rezensionen:PHiN (88/2019) 

Herrschaftserzählungen. Wilhelm II. in der Kulturgeschichte (1888-1933), Würzburg 2016 (mit Nicolas Detering und Christopher Meid). 


Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden

Wertungsautorität und Wertungskonkurrenz. Nutzerkommentare als feuilletonistische Kommunikation. In: Small Critics. Transmediale Konzepte feuilletonistischer Schreibweisen der Gegenwart, hrsg. v. Oliver Ruf und Christoph H. Winter, Würzburg: Königshausen & Neumann, 2021. [im Druck]

Sammelrezension: Hans Richard Brittnacher, Elisabeth K. Paefgen (Hgg), Im Blick des Philologen. Literaturwissenschaftler lesen Fernsehserien; und Vincent Fröhlich, Lisa Gotto und Jens Ruchatz (Hgg), Fernsehserie und Literatur. Facetten einer Medienbeziehung. In: Arbitrium 2/2021 [im Druck].

Skandal Global. Ansätze zu einer Komparatistischen Skandalforschung. In: Globalgeschichten der deutschen Literatur. Methoden – Ansätze – Probleme, hrsg. von Urs Büttner und Davide Kim [im Druck].

Everyone’s a critic. Rezensieren in Zeiten des ästhetischen Plebiszits. In: Unterstellte Leseschaften, hrsg. von Moritz Baßler, Hanna Engelmeier, Andrea Geier, Essen 2021, S. 1-15 [online].

Im Wald da sind die Rechten. Jörg-Uwe Albigs Zornfried als Satire auf rechtsradikale Aussteigerfantasien. In: Glücksversprechen. Inszenierung und Instrumentalisierung alternativer Lebensentwürfe in den Gegenwartskulturen, hrsg. von Mathis Lessau und Theresa Hiergeist, Bielefeld 2021, S. 17-33 [researchgate].

Contested Inventions. Fictionality and Ethics. In: Traveling Concepts: New Fictionality Studies, hrsg. von Monika Fludernik und Henrik Skov Nielsen, Berlin 2020, S. 45-68. [researchgate]

Akademie oder Blockbuster? Zur literatursoziologischen Wende in der US-amerikanischen Schreibschuldebatte. In: Institutsprosa. Ästhetische und literatursoziologische Perspektiven auf akademische Schreibschulen im  deutschsprachigen Raum, hrsg, von Kevin Kempke, Lena Vöcklinghaus und Miriam Zeh, Leipzig 2019. [researchgate]

Factuality and Convention. In: Narrative Factuality. A Handbook, hrsg. von Monika Fludernik und Marie-Laure Ryan, Berlin/Boston 2019.

Alternate Lives. Autofictional Thought Experiments in Lunar Park by Bret Easton EllisIn: Literature as Thought Experiment? Perspectives from Philosophy and Literary Studies, hrsg. Falk Bornmüller, Johannes Franzen und Mathis Lessau, Paderborn 2019, S. 217-228.

Erleben legitimiert Erzählen. Zum Problem individueller und kultureller narrativer Enteignung in fiktionalen Werken. In: Die Rückkehr des Erlebnisses in die Geisteswissenschaften?, hrsg. von Mathis Lessau und Nora Zügel, Würzburg 2019, S. 173-188. [researchgate]

Geschichte der Fiktionalität. Zur Einleitung. In: Franzen, Janzen, Wurich 2018, S. 7–18 (mit Frauke Janzen, Patrick Galke und Marc Wurich). [academia]

Die Unwahrheit des literarischen Erfindens. Fiktionskritik der Gegenwart. In: Franzen, Janzen, Wurich 2018, S. 269-284. [academia]

Flucht vor der Gegenwart oder Wirklichkeitsenthusiasmus. Überlegungen zum Projekt einer Wertungsgeschichte literarischer Gegenwartsbezüge. In: Aktualität. Zur Geschichte literarischer Gegenwartsbezüge vom 17. bis zum 21. Jahrhundert, hrsg. von Stefan Geyer und Johannes F. Lehmann, Hannover 2018, S. 95–127. [academia]

Wie funktioniert Literatur? (Rezension zu: Bo Pettersson, How Literary Worlds Are Shaped: A Comparative Poetics of Literary Imagination. Berlin/Boston 2016.). In: JLTonline (28.03.2018)

Spätpop. Wolfgang Herrndorfs In Plüschgewittern und Christian Krachts Faserland. Ein Vergleich als Beitrag zur Gattungsdefition des Popromans. In: Christian Kracht revisited – Irritation und Rezeption, hrsg. von Matthias N. Lorenz und Christine Riniker, Berlin 2018, S. 229–262.

Autorinszenierung. Leistungsfähigkeit und Probleme autorzentrierter Studien am Beispiel der Studie Posierende Poeten von Alexander M. Fischer. In: PhiN 80/2017. S. 87–100. [academia]

Ein Recht auf Rücksichtslosigkeit. Die moralischen Lizenzen der Fiktionalität. In: Non-Fiktion 12 (2017), S. 31–48. [academia]

(mit Nicolas Detering und Christopher Meid): Herrschaftserzählungen um Wilhelm II. Zur Einleitung. In: Detering/Franzen/Meid 2016, S. 7–17. [academia]

Schöne Majestätsbeleidigung. Fiktionale und faktuale äsopische Herrschaftskritik im Kaiserreich. In: Detering/Franzen/Meid 2016, S. 121–142. [academia]

„Mehr Bild als Roman“. Fiktionalität, Faktualität und das Problem der Bewertung. In: Der Deutschunterricht 4 (2016), S. 20–28. [academia]

(mit Nicolas Detering) Trauer um Helden. Gedichte auf gefallene Söhne im Ersten Weltkrieg. In: Achim Aurnhammer und Thorsten Fitzon (Hrsg.): Lyrische Trauernarrative ‒ Erzählte Verlusterfahrung in autofiktionalen Gedichtzyklen, Würzburg 2016, S. 253–283.

gekürzte und überarbeitete Fassung: Heldentod und Heldentrauer. Verhaltensregeln im Ersten Weltkrieg zwischen Authentizitätsanspruch und Rollendichtung. In: Helden müssen sterben. Von Sinn und Fragwürdigkeit des heroischen Todes. Hg. von Cornelia Brink, Nicole Falkenhayner und Ralf von den Hoff. Würzburg 2019, S. 179-188.

„Conscience is a Killer“ – Die Falschspieler in The Shield und Kriminaldauerdienst. In: Jonas Nesselhauf und Markus Schleich (Hrsg.): Gegenwart in Serie – Abgründige Milieustudien im rezenten Quality TV, Berlin 2015, S. 79–97. [academia]

Pre-dug trenches? Debates about Realism vs. Postmodernism in contemporary Anglophone literature: Jonathan Franzen and Zadie Smith. In: Suze van der Poll/Sabine van Wesemael (Hrsg.): The Return of the Narrative: The Call for the Novel/Le Retour à la narration: le désir du roman, Frankfurt am Main 2015, S. 27‒42. [academia]

Indiskrete Fiktionen. Schlüsselromanskandale und die Rolle des Autors. In: Andrea Bartl und Martin Kraus (Hrsg., unter Mitarbeit von Kathrin Wimmer): Skandalautoren (Bd. 1). Zu repräsentativen Mustern literarischer Provokation und Aufsehen erregender Autorinszenierung, Würzburg 2014, S. 67‒92. [academia]

(mit Nicolas Detering) Heilige Not. Zur Literaturgeschichte des Schlagworts im Ersten Weltkrieg. In: Euphorion 107 (2013), S. 463–500. [academia]

Vorträge

8. – 10. Juli 2021

Echtzeitfeuilleton? Die Aktualität des Kulturjournalismus nach der Digitalisierung. Tagung: „Soziale Medien. Schreibweisen der Gegenwart nach der Digitalisierung“. Greifswald. 

30. Juni – 2. Juli 2021

Umkämpfte Lizenzen. Überlegungen zu einer Konflikgeschichte der Fiktionalität. Tagung: „Lizensur fiktionaler Literatur. Modalitäten epistemischer, ethischer und ästhetischer Autorisierungsprozesse“. Münster. 

11. Juni 2021

Die Trennung von Publikum und Autor. Über Nähe und Distanz im digitalen Literaturbetrieb. Literaturtage des ZFL: „Abstand“. Berlin.

4. Mai 2021

Literaturskandalforschung. Reihe: „Relevante Literaturwissenschaft“. Tübingen.

29.-30. September

Everybody’s a Critic. Literaturkritik in Zeiten des digitalen Plebiszits. Tagung: „Unterstellte Leseschaften“. Essen.

5.-7. März 2020

Gebrauchslyrik. Zur Geschichte eines Modernen Kampfbegriffs. Tagung: „Anlass – Auftrag – Adressat. Gelegenheitslyrik in der Moderne“ .Bonn. 

27.-29. September 2019

Männliche Bauchredner weiblicher Erfahrungen. Festival Insert Female Artist, Köln.

22.-25. September 2019

Gebrauchslyrik. Zur Geschichte eines Modernen Kampfbegriffs. Panel „Anlass – Auftrag – Adressat. Gelegenheitslyrik in der Moderne“ beim 26. Germanistentag in Saarbrücken. 

19.-20. September 2019 

Im Wald da sind die Rechten. Jörg-Uwe Albigs Zornfried als Satire auf rechtsradikale Aussteigerfantasien. Tagung: „Glücksversprechen. Inszenierung und Instrumentalisierung alternativer Lebensentwürfe in den Gegenwartskulturen. Erlangen. 

27.28. Juni 2019

Der allerletzte Epigone. Arno Holz‘ Buch der Zeit als Fehlstart in die Moderne. Tagung „Zwischen Halbwertszeit und Überzeitlichkeit. Geschichte der Wertung literarischer Gegenwartsbezüge“. Bonn.

6. Juni 2019

Fiktionalität und Ethik. Gastvortrag ab der Universität Trier im Rahmen des Gemeinschaftsseminars #relevanteliteraturwissenschaft.

17. April 2019

Gefährliche Gedichte. Zum Skandal um Ferdinand Freiligraths Die Todten an die Lebenden (1848). Vortrag im Rahmen des Bonner literatur- und kulturwissenschaftlichen Kolloquiums. Bonn 17. April 2019.

8.–9. Oktober 2018

Skandal global? Ansätze zu einer vergleichenden Literaturskandalforschung. Tagung „Globalgeschichten der deutschen Literatur. Methoden – Ansätze – Probleme“, Berlin.

1.–2. Februar 2018

MFA vs NYC. Vergleichende literatursoziologische Überlegungen zu einer Debatte in den USA. Tagung „Institutsprosa – ästhetische und literatursoziologische Perspektiven auf akademische Schreibschulen im deutschsprachigen Raum“. Frankfurt.

14.–16. Dezember 2017

Erleben legitimiert Erzählen. Fiktionalität und kulturelle Appropriation. Tagung „Die Rückkehr des Erlebnisses in die Geisteswissenschaften? – Diagnose und Geschichte“, Freiburg.

6.–8. Juli 2017

Factuality and Convention. Tagung „Handbook Narrative Factuality – International Conference”, Freiburg.

16.–18. März 2017

Autofictional Thought Experiments. Lunar Park by Bret Easton Ellis. Tagung „Literature as Thought Experiment“, Naumburg.

25.–26. September 2015

The Dangers of Literary Invention. Contemporary Criticism of Fictionality. Vortrag zu „Fictionality, Factuality, Reflexivity“. Tagung des ICN (Interdisciplinary Centre for Narratology), Hamburg.

16.–17. November 2014

Thomas Mann in der marxistischen Literaturwissenschaft. Tagung „Thomas Mann und die Wissenschaft“, Düsseldorf.

6.–8. Februar 2014

Trauer um Helden. Gedichte auf gefallene Söhne im Ersten Weltkrieg. Tagung „Lyrische Trauernarrative – Erzählte Verlusterfahrung in autofiktionalen Gedichtzyklen“, Freiburg.

7.–8. November 2014

Fiktionskritik der Gegenwart. Tagung „Geschichte der Fiktionalität. Diachrone Perspektiven auf ein kulturelles Konzept“, Freiburg.

16.–17. Januar 2014

Pre-dug trenches? Debates about Realism vs. Postmodernism in contemporary Anglophone literature. Tagung „The return of the narrative/ Le retour à la narration“, Amsterdam.

17.–19. Juli 2014

Schöne Majestätsbeleidigung. Fiktionale und faktuale äsopische Herrschaftskritik im Kaiserreich. Tagung „Herrschaftserzählungen. Wilhelm II. in der Kulturgeschichte“, Freiburg.

13. Februar 2013

„Die Justiz schreibt mit“ ‒ Die Kontroverse um Maxim Billers Esra als zeitgenössische Zensurdebatte. Vortrag im Rahmen des Seminars „Fallanalysen zur medialen Kontrolle“ am Institut für Medienkulturwissenschaft, Freiburg.

26.‒28. Januar 2012

„Nichts Schlimmers zu vermeiden, sprangen Tausende in die Fluten, und sind Heilige!“ Emilia Galotti als Tragödie der bürgerlichen Tugendideologie. Vortrag auf dem ProDoc Forschungsseminar „Zur Polarität des Guten und Bösen. Intermediale Annäherungen“ des Graduiertenkollegs Intermediale Ästhetik. Spiel – Ritual – Performanz, Basel.